Samstag, 11. Juni 2016

Holz – der saure Geschmack - Die chinesischen Elemente

Das Wesen des HOLZ-Elementes offenbart sich im kleinen Yang des Frühlings.
Schnelles keimen und wachsen und frisches Grün bestimmt jetzt diese Jahreszeit. Auch die Energie der Geburt und Kindheit gehören in dieses Element und es schenkt uns Flexibilität, Tatendrang und Beweglichkeit.
Die zugehörigen Organe sind Leber und Gallenblase. Emotionen wie Zorn, Ärger und Wut werden dem Holzelement zugeordnet. Man sagt ja schon in den Sprichwörtern: „Da ist mir die Galle über gelaufen“ oder „Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen“. Reizbarkeit und emotionale Anspannung lassen auf eine gestaute Holzenergie schließen. Auch körperliche Symptome wie Migräne, Kopfschmerzen, Ischias, Tinnitus, Probleme mit den Augen und Muskelbeschwerden können ihren Ursprung in einem Ungleichgewicht dieses Elementes haben.
Der Geschmack der dem Holzelement zugeordnet ist, ist SAUER.
Das Frühjahr ist die beste Zeit um Leber und Gallenblase zu regenerieren. Frische grüne Pflanzenkost hilft uns den Körper zu entgiften. Auch bittere Blattsalate wie Rucola, Radiccio, Chicoree und Löwenzahn sind eine Wohltat für unseren Körper, da sie das Yang der Leber beruhigen und den Gallenfluss anregen. In dieser Zeit sollten wir den Verzehr von Tierischen Produkten einschränken und mehr gedünstetes oder gedämpftes Gemüse essen. Das unterstützt die Holzorgane in ihrer Entgiftung. Vielleicht stellst du ja schon nach kurzer Zeit fest, dass du dich mit mehr pflanzlicher Kost wohler und leichter fühlst.
Zeigt sich bei dir eines der aufgeführten Symptome, dann ist neben einer Ernährungsumstellung auch eine Veränderung des Lebensstils hilfreich oder sogar notwendig. Bring deine gestaute Energie nach außen beim Tanzen oder malen. Schaffe dir ein neues Hobby an um wieder mehr Lebensfreude zu haben. Und vor allem reduziere den Druck deiner eigenen Erwartungen.
Gern bin ich dir behilflich dein Gleichgewicht wieder zu finden.

Silke Richter - Ernährungsberaterin im Team www.leben.fit
(Quellen: Barbara Temelie, Isabel Ockert)

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